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25.01.2018, 15:02 Uhr
42. Neujahrsempfang der CDU Heidekreis
"Die Bude war voll"
Am 142. Geburtstag des großen CDU Politikers Konrad Adenauer hatte die CDU Heidekreis gemeinsam mit dem CDU Gemeindeverband Neuenkirchen zum traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. In seiner Begrüßung erinnerte Gerd Engel, Vorsitzender CDU Heidekreis nach seinen guten Wünschen für das neue Jahr daran, dass aus Anlass des 100. Geburtstag Adenauers der Neujahrsempfang auf diesen Tag gelegt worden war.
Am Freitag 05.01.2018 konnten Gerd Engel und Carsten de Vries, Vorsitzender des CDU Gemeindeverbandes, rund 160 Gäste im voll besetzten Neuenkirchener Schröershof begrüßen. Darunter konnten sie neben den aktuellen CDU Landtagsabgeordneten Gudrun Pieper, Dr. Karl-Ludwig v. Danwitz, Dr. Marco Mohrmann (ROW), den ehemaligen Abgeordneten Heinz-Günther Bargfrede, Kathrin Rösel, Lutz Winkelmann, Karl-Dieter Oestmann, dem Landrat auch eine große Anzahl der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister oder deren Stellvertreterinnen / Stellvertreter sowie viele Vertreter von Einrichtungen, Organisationen und Firmen willkommen heißen. Als besonderen Ehrengast begrüßten beide den Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der CDU / CSU Fraktion im Deutschen Bundestag und Vorsitzenden des CDU Bezirkverbandes Nordostniedersachsen Michael Grosse-Brömer. Bevor Grosse-Bremer seine Rede hielt, richtete Neuenkirchens Bürgermeister Carlos Brunkhorst in seiner „Ansprache“ drei spezielle Punkte an die Bundes- und Landtagsabgeordneten. Er hoffe auf zügige und erfolgreiche Verhandlungen in Berlin. Mit Blick auf die positive Arbeit vor Ort zitierte er Adenauer „Die Gemeindepolitik, die Kommunalpolitik ist eine Schule auch für die große Politik“. Im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen bat er das Land insbesondere für den Betreuungsaufwand in den Kindertagesstätten um Unterstützung. Die derzeitig angebotene Pauschale von 126 Euro für 4 – 7 Stunden Betreuung seien viel zu wenig, ein Ansatz von 200 Euro wäre notwendig. Zum Schluss ging Brunkhorst kurz auf die Bürgermeisterwahl in Neuenkirchen am 14.01.2018 ein. Er bedauerte, dass es keine weiteren Kandidaten gäbe, warb daher bei allen Neuenkirchenern umso mehr darum, sich aktiv an der Wahl zu beteiligen. Gerd Engel forderte die Wählerinnen und Wähler in Neuenkirchen auf, mit einer hohen Wahlbeteiligung dem derzeitigen Bürgermeister die Anerkennung für seine bisherige, aber auch die Rückendeckung für die zukünftige Arbeit zu zollen. Den Ehrengast der Veranstaltung stellte Engel als wohl denjenigen vor, der mit am besten die Situation in Berlin darstellen könne. Michael Grosse-Brömer berichtete über das Scheitern der Jamaika-Gespräche. Er stellte dar, dass er über das Platzen lassen der Gespräche seitens der FDP verwundert gewesen wäre. Sie hätten vieles Eigenes in der Regierungsverantwortung umsetzen können. Es hätte nur wenige Streitpunkte gegeben, die aber aus seiner Sicht kein Grund zum Abbruch der Gespräche gewesen wären. Die CDU und CSU wären geschlossen aufgetreten. Den GRÜNEN zollte er Lob und Anerkennung. Sie hätten sich kompromiss- und regierungsbereit gezeigt, und die Jamaika-Koalition mitgetragen. Auch wenn die Verhandlungen schwierig gewesen wären, hätte er die Jamaika – Lösung als eine Chance für Deutschland gesehen. Es wäre nun leider eine verpasste Chance auf ideologische Befriedung. Auch für die bevorstehenden Sondierungsgespräche mit der SPD habe er noch eine ähnliche Besorgnis. Die SPD wisse eigentlich nicht, was sie konkret wolle. Grosse-Brömer hoffe aber auf eine zügige Regierungsbildung, weil sich die Verhandlungspartner kennen würden. Es könne sich aber auf Grund des auf SPD-Seite erforderlichen Parteitages und des Mitgliederentscheides verzögern. Der Bürger sei mit Recht verärgert und mahne die Politiker in Berlin, „endlich zu Potte zu kommen“, so Grosse-Brömer. Weiterhin werde von vielen Seiten gefordert, Angela Merkel solle zurück treten. Wenn dann aber gefragt werde, wer es besser könne als sie, werde es ganz schnell ruhig. Er verwies darauf, dass jeder und jede endlich auch bewusst zur Kenntnis nehmen müsse, dass es trotz einiger Ungerechtigkeiten, die auf jeden Fall geregelt werden müssten, den Menschen in Deutschland gut gehe. Es gäbe keinen Anlass dafür, unzufrieden zu sein und gramgebeugt durch die Gegend zu laufen. Und dieses sei auch der Verdienst von Angela Merkel. Anders als andere Parteien blicke die Union nun unter dem Motto Adenauers „Jede Partei ist für das Volk da und nicht für sich selbst!“ weiter nach vorn. Die Zuhörer zollten diesen Aussagen großen Applaus. Carsten de Vries dankte Michael Grosse-Brömer für seine hervorragende Rede und überreichte das traditionelle Geschenk. Nachdem er auch noch einmal auf die bevorstehenden Bürgermeisterwahl in Neuenkirchen eingegangen war, lud er alle Gäste zum anschließenden Imbiss ein. Schnell entstanden die beabsichtigten Gespräche unter den Gästen. Dabei konnte die große Begeisterung über die inhaltlich umfassende, aber kurzweilige und pointierte Rede Grosse-Brömers immer wieder festgestellt werden. „Das war die beste Rede, die ich von ihm im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung gehört habe.“ so äußerte sich August Koithan.
25.01.2018, 15:05 Uhr

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