Am Dienstagnachmittag 18.2. stand für den Bürgermeisterkandidaten Mark Söhnholz ein Besuch bei Vertretern der Ev.-luth. Kirchengemeinde Munster auf dem Programm. Die in unterschiedlichen Gremien Verantwortlichen und Mitverantwortlichen Klaus Werren, Christel Decke, Dr. Detlef Rogosch und Volker Vries hatten sich Zeit genommen, den wissbegierigen Kandidaten über die Kirchengemeinde im wahrsten Sinne ins Bild zu setzen.

Nach dem Willkommen durch Werren, seit zwei Jahren Vorsitzender des Kirchenvorstandes, und einer Vorstellung der Anwesenden mit ihren Funktionen und Verantwortlichkeiten, zeigte Volker Vries mit seiner Multimediaschau die geschichtliche Entwicklung von der Christianisierung im 9. Jahrhundert bis zur Gegenwart mit dem Zusammenschluss von drei Kirchengemeinden zur jetzigen Ev.-luth. Kirchengemeinde Munster auf. Er stellte die hauptamtlichen Mitarbeiter vor und beschäftigte sich mit dem ehrenamtlichen Engagement in der Gemeinde und bei den „Kirchtürmen“ St. Urbani, St. Martin und der Friedenskirche in Breloh. Schließlich ging es um die sogenannte „Kubatur“, die der Gemeinde zugestanden werde. Das war alles sehr aufschlussreich und spannend. Es folgte ein sehr offener Meinungsaustausch über die gegenwärtige Situation, die Berührungspunkte zwischen Stadt und Kirchengemeinde und über die zu erwartenden Entwicklungen. Klaus Werren gab einem künftigen Bürgermeister drei Anliegen auf den Weg: Die ökumensiche Munsteraner Tafel muss im Blickfeld der Stadt bleiben und bedarf der Unterstützung durch die Kommune. Der Glockenturm auf der Friedhofskapelle kann nicht einfach zu den Akten gelegt werden. Dass die Glocken wieder läuten, muss doch zu schaffen sein. Eine Geschichte, wie die mit dem neuen Kreuz in der Friedhofskapelle sollte sich in dieser Form nicht wiederholen.