Polizeikomissar Broocks-Kregel mit Gesprächsleiter EngelPolizeikomissar Hemut Broocks-Kregel beim CDU-Stadtgespräch
„Munster ist im Bereich der Gewaltkriminalität so sicher, man könne sogar gegen Mitternacht durch die Stadt gehen!“
Munster ist sicher!
Chef des Munsteraner Polizeikommissariats beim Stadtgespräch
„Munster ist im Bereich der Gewaltkriminalität so sicher, man kann sogar gegen Mitternacht durch die Stadt gehen!“, leitete der Erste Polizeihauptkommissar Helmut Broocks-Kregel beim Munsteraner CDU Stadtgespräch seinen Vortrag ein.
Und weiter:
Seit Jahren kämpfe die Stadt gegen anderslautende Gerüchte. Das Polizeikommissariat unterstütze als Sicherheitsorgan natürlich die Kommune dabei.
Seine Beamten sprächen ständig mit vielen Gruppen in der Stadt. Immer wieder werde deutlich, dass alle an einem positiven Bild unserer Stadt interessiert seien und an der Verwirklichung mithelfen wollten.
In Munster gebe es keine Gruppe, die die Brutalität forcieren würden. Broocks-Kregel bat die Bevölkerung darum, dieses Vorurteil über die Stadt nicht leichtfertig weiter zu verbreiten.
Man müsse hintersich lassen, was vor 10 Jahren noch gegolten habe. Die jungen Menschen von heute grenzten sich nicht mehr wie früher durch rüde Verhaltensweise aus sonder wollten angenommen werden und in unsere Gesellschaft eingebunden sein. Hierbei könne die hervorragende Vereinswelt Munsters besonders behilflich sein. Im neuen Bürgerhaus könnten auch spezielle Angebote gemacht werden.
Zwei wichtige Punkte sprach der Polizeichef noch an:
Zum einen sei die Aufmerksamkeit der Bürger und Bürgerinnen weiterhin wichtig. So dürften unsere Mitbürger auch bei Schmierereien und anderen scheinbar leichten Vorfällen nicht wegschauen. Er empfiehlt, im Zweifelsfall oder Notfall immer die 110 oder 112 anzurufen. Keiner brauche zu fürchten, von der Polizei abgewiesen zu werden. „Wir brauchen den Bürger, der die Augen offen hält und Auffälligkeiten auch meldet!“
Zum anderen müssten aber auch die Neubürger lernen, dass sie deutsche Staatsbürger seien, dass sie Rechte aber auch Pflichten hätten; und dazu gehöre auch die Verständigung in deutscher Sprache.
Weitere Themen, die mit den interessierten Teilnehmern diskutiert wurden, waren die Problematik der Internetbetrügereien und die Frage des Cybermobbings. Auch der Alkoholmissbrauch unter den Jugendlichen wurde debattiert.
Abschließend warnte Broocks-Kregel vor den Wohnungseinbrüchen zur Tageszeit:
Jetzt beginne die „Saison“. Besonders kritisch sei die Zeit zwischen 15:00 und 20:00 Uhr. Während dieser Zeit verliessen die Bürgerinnen und Bürger schnell mal zu Einkaufen ihre Wohnungen und Häuser, Garagen blieben offen, Türen und Fenster würden nicht richtig verschlossen. All diese fahrlässigen Gewohnheiten machten es den Tätern bei ihren Einbrüchen sehr leicht. Auch hier forderte der Polizeibeamte die Bürger zu Aufmerksamkeit auf.
Gerade wenn Personen in den Wohnvierteln herumlaufen würden, die sonst dort noch nie gesehen worden seien, sollten besondere Verhaltensweisen und Personenbeschreibungen gemeldet werden. Darüber hinaus empfahl er die Überprüfung von Türen und Fenstern durch Fachleute – auch um den eigenen Versicherungsschutz nicht zu gefährden. Es gebe mittlerweile neue, bessere Verriegelungen, die ein Aufhebeln wesentlich schwieriger machen würden.
Gerd Engel, Stadtverbandsvorsitzender, bedankte sich für das aktuelle informative Gespräch und gab für das nächste und in diesem Jahr letzte Stadtgespräch den 14. November an.
Gerd Engel