CDU Stadtverband Munster

Informationen zu Registrierungszentren

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Den ersten Samstag im November nutzten die Munsteraner Christdemokraten, um die Bürgerinnen und Bürger zu den jüngst beschlossenen Registrierungszentren zu informieren.
CDU Stadtverbandsvorsitzender Stefan Sorge, MdL Lutz Winkelmann, CDU Kreisvorsitzender Gerd EngelCDU Stadtverbandsvorsitzender Stefan Sorge, MdL Lutz Winkelmann, CDU Kreisvorsitzender Gerd Engel
Mit einem Stand auf dem Wochenmarkt machte der CDU-Stadtverband auf die aktuellen Entwicklungen in der Flüchtlingspolitik aufmerksam. Es sollen mehrere Registrierungszentren entstehen, zwei davon in Bayern. In diesen Einrichtungen sollen Flüchtlinge mit geringer Bleibeperspektive ein beschleunigtes Asylverfahren durchlaufen. Nach drei Wochen soll das Ergebnis des Verfahrens feststehen und bei einer Ablehnung des Antrages direkt aus der Einrichtung die Rückführung des Antragstellers durchgeführt werden. Die Regierungsparteien erhoffen sich durch diese Maßnahme eine Verringerung des Flüchtlingsstromes. Zu der Situation vor Ort äußerte sich Stefan Sorge, der CDU-Stadtverbandsvorsitzende in Munster, wie folgt:“ Auch wenn wir in den vergangenen Wochen einen Anstieg der Flüchtlingszahlen registrieren, so ist die Lage verglichen mit dem Camp Oerbke / Fallingbostel z.B. noch sehr entspannt. Viele ehrenamtliche Helfer sorgen dafür, dass die Flüchtlinge vor Ort gut versorgt, betreut und langfristig integriert werden – die CDU hat mit verschiedenen Aktionen ebenfalls einen Beitrag geleistet.“ Dass die ehrenamtlich Aktiven ihre kräftezehrende Arbeit nicht zeitlich unbegrenzt leisten können werden, machte Sorge aber auch deutlich. Der CDU-Kreisvorsitzende Gerd Engel ergänzt:“ Der Zustrom weiterer Flüchtlinge muss mithilfe der Registrierungszentren begrenzt werden, damit die Akzeptanz in der Bevölkerung weiter vorhanden bleibt.“ Die rot-grüne Landesregierung sieht der CDU-Landtagsabgeordnete Lutz Winkelmann in der Pflicht:“ Wenn die Bundesregierung die Rückführung von abgelehnten Asylbewerbern erleichtert, darf sich die rot-grüne Landesregierung nicht weiter sperren. Es ist zwingend notwendig, geltendes Recht endlich umzusetzen und konsequent diejenigen, die keinen Anspruch auf Asyl in Deutschland haben, zurückzuführen.“ Einig war man sich in der CDU, dass langfristig die Bekämpfung der Fluchtursachen der Schlüssel zur Verringerung der Flüchtlingszahlen sei. Kurzfristig können Registrierungszentren jedoch einen Beitrag zur Bewältigung der akuten Probleme leisten.